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Blumenwiese anlegen

Blumenwiese anlegen - Tipps zum Blumenwiese Samen, mähen und säen.

Blumenwiese anlegen: Was ist dabei zu beachten?

Eine Blumenwiese enthält neben dem Rasensamen auch einen hohen Anteil an Blumensamen. Sie kann sogar ausschließlich aus Blumen bestehen. Wer die Blumenwiese anlegen will, muss zuvor die Nutzungsart beachten: Eine außerordentlich blütenreiche Wiese lässt neben dem Schmuck und der Naturbeobachtung kaum andere Varianten der Nutzung zu.

Blumenwiesen können aber auch strapazierfähige und bespielbare Trittrasen sein, die sich im Garten einer Familie mit Kindern besser eignen. Auf jeden Fall ist es sinnvoll, in die Blumenwiese kleine Wege zu mähen, um wenigstens die wunderschönen Pflanzen aus der Nähe beobachten zu können.

Was ist eine Blumenwiese?

Sie ist, wie es ihr Name verrät, eine Wiese voller Blumen, die du keinesfalls wie den herkömmlichen Rasen wöchentlich mähen solltest. Bei manchen Blumenwiesen brauchst du nur noch alle paar Monate die Sense auszupacken. Die Blumen benötigen Zeit zum Wachsen, außerdem sehen sie so schön aus, dass es jammerschade wäre, sie abzumähen. Die Blumenwiese ist bunt und benötigt weniger Wasser als der konventionelle Rasen. Zudem lockt sie Schmetterlinge und Insekten an und ist deshalb ein ökologisches Goldstück. Selbst Igel freuen sich über die Blumenwiese.

Was solltest du beim Anlegen einer Blumenwiese beachten?

Blumenwiesen benötigen das richtige Saatgut sowie Zeit und Geduld. Vor der Anlage steht die Frage: Was ist aktuell auf dem Areal, wo die Blumenwiese entstehen soll? Oft gibt es auf diesem Platz schon einen Intensivrasen. Du hast dann drei Optionen:

  • Du kannst einfach für diesen Rasen die Düngung einstellen. Dann hörst du auch auf, ihn regelmäßig zu mähen. Stelle den Schnitt auf drei bis vier Mal pro Jahr um, entferne das Schnittgut und senke damit allmählich den Nährstoffgehalt unter dem Rasen des Bodens. Im Laufe der Zeit siedeln sich dann auf natürliche Weise durch Flugsamen Wiesenblumen an. Dieser Umwandlungsprozess dauert allerdings sehr lange. Die meisten Menschen möchten nicht darauf warten. Zudem hängt er davon ab, ob der Samen wiesentypischer Kräuter den Weg auf deinen Rasen findet.

 

  •  Du kannst den Rasen auch mit Samen von Wiesenblumen impfen. Hierfür entfernst du die Grasnarbe punktuell, um an diesen Stellen gezielt Wiesenblumen zu säen. Du kannst auch vorgezogene Kräuter einpflanzen. Hierfür würdest du Arten für eine Fettwiese benötigen, weil die Nährstoffe eher im Boden bleiben.

 

  • Du kannst auch deinen bestehenden Rasen entweder im zeitigen Frühjahr oder im Herbst sehr kräftig vertikutieren, bis nur noch einige löchrige Grasstoppel zu sehen sind. Dann beginnst du mit der Einsaat. Noch aufwendiger wäre es, die Grasnarbe komplett abzuheben. Für die Nährstoffsenkung kannst du dann noch 10 cm Oberboden wegnehmen. Damit schaffst du eine Ausgangslage wie beim Neuanlegen einer Blumenwiese.


Es wurde ja schon erwähnt: Die Blumenwiese benötigt keinen nährstoffreichen, sondern eher einen nährstoffarmen Boden. Diesen findest du auf dem Areal eines neuen Gartens vor, das noch nie (oder höchstens vor langer Zeit) einen Rasen getragen hat. Wenn der Boden doch etwas fetter sein sollte, du aber eine magere Blumenwiese mit typischen Blumen wie Skabiosen und Nelken anlegen möchtest, kannst du unter den Boden Sand oder feinen Kies mischen, damit er weiter abmagert.

Fettere Blumenwiesen tragen nämlich oft nur Schafgarbe, Schaumkraut und Hahnenfuß. Wie auch immer der Boden beschaffen ist: Für die Neuanlage einer Blumenwiese, die im Frühjahr stattfindet, genügen 5 – 10 g/m² an Saatgut. Du verstreust es nur und festigst es dann mit einer Walze oder Fußbrettern. Halte in den ersten Wochen den Boden stets feucht. Wenn die Blumen schließlich wachsen, mähst du sie nur im ersten Jahr etwas zeitiger, wenn die Blumen etwa so hoch wie eine Bierflasche sind.

Auf diese Weise kannst du schnell wachsende Gräser ebenso wie unerwünschte Wildkräuter niedrig halten, während sich die Stauden in Ruhe entwickeln. Wenn du die Blumenwiese nur einmal jährlich mähen willst, machst du das künftig im September. Viele Besitzer von Blumenwiesen mähen aber zweimal jährlich (sogenannte zweischürige Wiesennutzung): Das findet jeweils zum Ende der Monate Juni und August statt. Es gilt der Grundsatz: Je nährstoffreicher dein Boden ist, desto öfter musst du die Blumenwiese mähen. Unabhängig von der gewählten Methode benötigst du einen langen Atem. Blumenwiesen entwickeln und stabilisieren sich über Jahre.

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Welche Unterschiede gibt bei den Samen für Blumenwiesen?

Es gibt grundsätzlich ein- und mehrjährige Blumenwiesen Samen. Das ist ein wesentlicher Unterschied, die anderen Unterschiede beziehen sich auf die Art der Blumen, die auf der Wiese wachsen sollen. Hier einige Beispiele für beliebte Blumensamenmischungen:

  • Essbare Blüten: Diese Blumensamenmischung enthält beispielsweise Ringelblume, gelbe Wucherblume, Borretsch und Kornblume. Du kannst die Blüten tatsächlich in deine Speisekarte integrieren.
  • Schmetterlingswiese: Hierbei handelt es sich um eine Wildblumenmischung, die für einen üppigen und sehr farbenprächtigen Flor sorgt. Er zieht Schmetterlinge und weitere Insekten an.
  • 1001 Nacht: Dies ist eine poetische Handelsbezeichnung, die leicht wachsende Wildblumen meint. Sie überziehen nach kürzester Zeit deine Blumenwiese mit einem dichten Flor farbenprächtiger Blumen.
  • Blumen- und Kräuterpracht: Wenn du ganz auf Rasen verzichten möchtest, wählst du eine Mischung, die den Boden komplett mit Blumen und Kräutern bedeckt. Es handelt sich um robuste Wildblumen, die ganzjährig blühen.
  • Schneckenschreck: In dieser Mischung sind das niedrige Löwenmäulchen, die Jungfer im Grünen, der Bartfaden, die Chinesische Nelke und der Sonnenhut enthalten. Alle diese Pflanzen halten Schnecken fern.
  • Feldblumenmischung: In solchen Samenmischungen sind in der Regel selten gewordene wilde Pflanzen enthalten, die zur Ackerbegleitflora gehören. Früher sah man sie in jedem Kornfeld. Zu den Sorten gehören unter anderem Klatschmohn, Kornblume und Kornrade.
  • Blütensalat: Auch diese Blumenmischung ist essbar, es handelt sich um einjährige Sommerblumen und Kräuter. Einige Vertreter wären die Kapuzinerkresse, die Ringelblume und der Borretsch.
  • Blütenteppich: Auch diese niedrige Blumenmischung wächst einjährig und enthält unter anderem Leberbalsam, Zwerg-Löwenmaul, Duftsteinrich, Dotterlack, Kalifornischen Mohn, Kaisernelken, Schleifenblumen, Zinnien und Flammenblumen.
  • Nützlingsparadies Duftnessel: Die blaue und sehr schön blühende Duftnessel wächst mehrjährig und zieht viele Nützlinge an. Vor allem Bienen sind vom Nektar der Duftnessel sehr begeistert.
  • Nützlingsparadies Türkischer Drachenkopf: Der Türkische Drachenkopf entwickelt blau-lila Blüten, die an das Maul und den Kopf eines fauchenden Drachens erinnern. Sie enthalten viel Nektar und sind ebenfalls ein Paradies für Bienen.
  • Steingarten: Die mehrjährige Blumenmischung enthält populäre, aber auch weniger bekannte Steingartenpolsterstauden, darunter das Gelbe Steinkraut, die Iberis, die Gänsekresse, das Blaukissen, das Kissenphlox und Glockenblumen.
  • Bauerngarten Sinfonie: Hier haben wir eine einjährige Blumenmischung, die bis zu 100 cm hoch und sehr farbenfroh wächst. Dabei entwickeln die enthaltenen Arten wie Malven, Astern, Margeriten und Zinnien einen betörenden Duft.


Beachte, dass mehrjährige Arten langsamer keimen. Du benötigst

  • für 1,0 m² Fläche 2,5 – 3,0 Gramm Saatgut.


Bei einem steinigen und/oder heißen Boden verwendest du etwas mehr. Vermische dein Saatgut mit etwas Sand (3:1 Sand zu Saatgut). Dann arbeitest du das Saatgut mit dem Rechen ein. Die Aussaat sollte im Frühjahr erfolgen. Im Herbst gelingt sie fast nie.

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Tipps zur Pflege einer mehrjährigen Blumenwiese

Der wichtigste Tipp lautet: Um die mehrjährige Blumenwiese zu erhalten, musst du Unkraut jäten. Dazu gehören unter anderem Gänsefuß, Borstenhirse, Fingerhut, Fuchsschwanz und Ackerwinde. Dies bedeutet auch, dass du die angepflanzten Blumen gut kennen musst. Das Unkraut wächst in den Monaten Mai und Juni sehr schnell.

Welcher Bereich im Garten eignet sich besonders gut für eine Blumenwiese?

Besonders üppig und schön wachsen Blumenwiesen, wenn du sie an einem sehr sonnigen Platz anlegst. Denn die Blumen lieben viel Sonne. Aber natürlich kannst du den Blumenwiesen Samen auch an Stellen aussäen, die nicht ganz so viel Sonne abbekommen. Oftmals wird ein Teil vom Rasen aber auch von einem Gemüsebeet zu einer Blumenwiese verwandelt. Am besten keimen die Samen von der Blumenwiese auf einer ebenen Fläche. Bei einer Böschung solltest du  achten, dass das Saatgut nicht abgespült wird.

Kann man den Blumenwiesen Samen einfach auf einem bestehenden Rasen ansäen?

Nein, das ist nicht so gut. Der Samen von der Blumenwiese braucht beim Ansäen unbedingt Erdkontakt. Bei einem Rasen haben sie zu wenig Kontakt zur nackten Erde. Dadurch werden die Keimlinge von den verschiedenen Rasensorten schnell überwachsen. 

Zu welchem Zeitpunkt im Jahr sollte man eine Blumenwiese anlegen?

Der beste Zeitpunkt um den Samen von der Blumenwiese auszusäen ist von April bis Mai. So hast du noch am meisten von der blühenden Pracht. Du kannst die Blumenwiese aber auch erst später im Jahr anlegen. Je nach Saatgut kannst du den Samen auch noch im September und Oktober säen. Schau dazu am besten auf die Angaben von dem jeweiligen Saatgut.

 Blumenwiesen sind perfekt für Bienen

Eine schön blühende Blumenwiese ist der perfekte Lebensraum für die Bienen. Sie bietet ihnen eine wichtige Nahrungsquelle. Doch was viele nicht wissen: Nicht jede Blume ist auch eine geeignette Futterpflanze für Bienen und Hummeln. Einige Blumen sind für die Bienen total uninteressant. Von daher solltest du bei der Blumenwiesen Samenmischung schauen welche besonder wildbienenfreundlich sind. Folgende Blüten sind bei Bienen besonders beliebt:

  • Glockenblume
  • Kornblume
  • Schafgarbe
  • Malve
  • Natternkopf
  • Dost
  • Flockenblume
  • Zaunwicke
  • Wilde Möhre und Wilde Karde

 

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