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Rasen lüften

Rasen lüften: Das solltest du beachten!

Jeder Gartenbesitzer ist stolz auf einen tiefgrünen Rasen. Damit Unkraut und Moos die Rasenfläche nicht ersticken, musst du den Rasen belüften. Der beste Zeitpunkt dazu liegt im Frühling zwischen März und Mai. Ist der Boden zu verdichtet, ist es sinnvoll, den Rasen bereits nach dem ersten Schnitt zu belüften. Denn dann ist er schlecht mit Sauerstoff versorgt, sodass die Wurzeln des Grases Schwierigkeiten haben, sich in die Tiefe zu entwickeln.

 

Warum muss man den Rasen lüften?

Als Faustregel gilt: Wenn die ersten verfilzten Stellen mit Moos und Unkraut auftauchen, ist es höchste Zeit, den Rasen zu belüften. Denn ein gesunder Rasen braucht Luft (Sauerstoff), Licht und Nährstoffe, um gut zu wachsen und seine schöne grüne Farbe zu erhalten. Im Allgemeinen sollten Gartenbesitzer ihren Rasen mindestens einmal jährlich aerifizieren. Bei einem lehmigen Erdreich oder wenn du und deine Familie tagein, tagaus auf der gleichen Rasenfläche laufen, ist es sinnvoll den Rasen im Herbst ein zweites Mal zu lüften.

Denn an den Stellen, an denen sich durch wiederholtes Niederdrücken des Grases Stroh bildet, schließt sich der Boden und zwischen dem Gras bildet sich eine Moosschicht. An diesen Stellen hört das Gras zu wachsen auf. Denn aufgrund von Luft- und Lichtmangel können die Graswurzeln nicht mehr ausreichend Wasser und Nährstoffe aufnehmen. Wenn du keine Maßnahmen ergreifst, wird der Rasen in kürzester Zeit absterben.

Das Aerifizieren oder Belüften ist eine effektive Hilfe, wenn das Erdreich verdichtet ist und das Wasser nicht gut ableitet. Warte auf keinen Fall, bis sich die Bodenqualität verschlechtert. Auch das Hinzufügen von Sand in Kombination mit dem Belüften trägt zur Bodenverbesserung bei. Die Struktur des Erdreichs wird lockerer und stabiler.

 

Welche Möglichkeiten gibt es, um den Rasen zu belüften?

Für die Belüftung des Rasens stehen dir viele Hilfsmittel zur Verfügung. Der Grad der Verdichtung des Rasens bestimmt, welche Methode für dich am besten geeignet ist.

Einfache Variante: Bei lokal verdichteten Stellen kannst du eine Laubharke verwenden, um die Verfilzungen zu lösen und zu entfernen.


Rasenlüfter/Aerifizierer: Motorbetriebene Rasenlüfter besitzen eine waagerecht eingebaute, rotierende Walze, die mit dünnen Zinken aus Federstahl besetzt ist. Diese Geräte eignen sich sehr gut für große Rasenflächen. Sie arbeiten deutlich schonender als ein Vertikutierer. Mithilfe ihrer Zinken aus federndem Stahl kämmen sie die Grasnarben ähnlich wie eine Haarbürste durch, ohne das Erdreich zu verletzen. Dabei kommt einiges an Rasenfilz und Moos zum Vorschein. Einen Rasenlüfter kannst du bei Bedarf nach jedem Mähen einsetzen, ohne dass deine Rasenfläche zu sehr strapaziert wird. Eine Faustregel sagt aber, dass sechs Behandlungen mit dem Rasenlüfter pro Gartensaison ausreichend sind.

 
Grabegabel und Nagelschuhe: Du hast bestimmt eine robuste Gabel in deiner Werkstatt. Damit kannst du Löcher in den Boden bohren. Stecke ihre Zinken möglichst gerade in den Boden und "wackle" leicht hin und her. Schuhsohlen mit längeren Spikes werden mit Riemen an deinen Schuhen befestigt. Du belüftest damit den Rasen, indem du einfach darüber läufst.


Aerifizierungsgabel: Damit kannst du die Erde aus dem Boden holen. Diese Löcher lassen sich danach problemlos mit Sand auffüllen. Das verbessert den Boden und macht deinen Rasen noch schöner.

 

Rasensaat hilft gegen kahle Stellen im Rasen…

Wenn du beim Rasen belüften feststellst, dass du einige kahle Stellen hast, dann solltest du in diesen Bereichen den Rasen nachsäen. Ist das Wetter warm und trocken, solltest du anschließend den Rasen gut bewässern. 

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Wann ist die beste Zeit, den Rasen zu aerifizieren?


Theoretisch ist das Belüften des Rasens ganzjährig möglich. Die meisten Gärtner werden ihren Rasen im Frühjahr zwischen März und Mai aerifizieren. Es spricht allerdings auch nichts dagegen, diese Maßnahme im Herbst ein zweites Mal durchzuführen. Die Häufigkeit ist ohnehin von der Art der Belastung, die der Rasen ausgesetzt ist, abhängig. Allerdings darf weder während langer Regenperioden noch in längeren Trockenphasen belüftet werden.

Denn der Boden sollte nur ein wenig feucht und nicht zu nass oder zu trocken sein. Damit das Gras nicht zu lang ist, kann es vor dem Belüften des Rasens gemäht werden. Außerdem werden abgestorbene Pflanzenreste und das Mähgut vor dem Belüften von der Rasenfläche entfernt.

 

Wie oft im Jahr sollte man den Rasen lüften?


Wie in diesem Ratgeber bereits kurz angemerkt, ist es von der Art der Belastung abhängig, wie häufig der Rasen belüftet werden soll. Werden die Grünflächen durch spielende Kinder und Laufen regelmäßig stark beansprucht, solltest du den Rasen mehrmals im Jahr belüften. Es hängt aber auch von der Qualität des Rasens ab. Wenn der Rasen überall gesund ist, kannst du den gesamten Rasen einmal jährlich belüften.

Falls die Rasenfläche in bestimmten Bereichen einige trockene Stellen aufweist, solltest du diesen Bereichen Priorität einräumen. Grundsätzlich raten wir immer, den gesamten Rasen zu bearbeiten. Du kannst den Rasen im Frühling zwischen März und Mai lüften und das zweite Mal im Herbst. Handelt es sich bei deiner Grünfläche allerdings eher um einen sandigen Boden oder um einen geschonten Zierrasen, dann wird eine Lüftung alle zwei bis drei Jahre ausreichend sein.

 

Wie tief sollte man den Rasen lüften?


Experten empfehlen, pro Quadratmeter Grasfläche zirka 200 Löcher mit einer Tiefe zwischen fünf und zehn Zentimetern in den Boden zu stanzen. Ihr Durchmesser sollte ungefähr einen Zentimeter betragen. Dadurch können Wasser, Sauerstoff und Nährstoffe die Wurzeln des Grases einfacher erreichen.

Die Löcher müssen die oberste Grasschicht durchdringen, damit sich nicht weiter Kohlendioxid aufbaut und die Wurzeln blockiert. Wird der Rasen fünf bis zehn Zentimeter tief belüftet, gibst du dem Boden die Möglichkeit, Kohlendioxid abzugeben und Sauerstoff, Wasser und Sonnenlicht aufzunehmen. Außerdem kann das Regen- und Schmelzwasser richtig abfließen und bleibt nicht an der Oberfläche stehen.

TIPP: Nach dem Belüften ist es ratsam, den Rasen zu bewässern, damit das Wasser auch direkt von der Erde und den Wurzeln aufgenommen werden kann. Ebenso wäre nach dem Rasen lüften ein guter Zeitpunkt den Rasen zu sanden

 

Fazit zum Rasen lüften

Spätestens wenn die Grünfläche droht, an Unkraut und Moos zu ersticken, ist es Zeit deinen Rasen zu belüften. Es gibt verschiedene Geräte, die zum Belüften des Rasens geeignet sind. Du kannst zum Beispiel Belüftungssandalen, mit Eisenstiften an der Unterseite verwenden. Oder du nimmst eine Gabel oder eine Stechrolle zur Hand. Für größere Grasflächen bewährt sich wiederum ein motorisierter Rasenlüfter. Damit stärkst du deinen Rasen und er wird noch fülliger und schöner. Zudem wird er weniger anfällig gegen Rasenkrankheiten.

 

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